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Gastdozentur an der Uni Graz

04.05.2026

Gastdozentur News 1

Im Rahmen des Projektes PiStEn (Über PiStEn | Professional School of Education) nahm Katrin Sommer eine dreiwöchige Gastdozentur an der Uni Graz wahr. Ihr Schwerpunkt war es, die Diversität von und in (außer-)schulischen Lernorten kennenzulernen. Sie war zu Gast bei Prof. Dr. Philipp Spitzer (Fachdidaktik Chemie), der einen Forschungsschwerpunkt im Bereich des außerschulischen Lernens hat.

Am Bundesrealgymnasium Carneri Graz durfte Katrin Sommer auf Einladung von Mag. Josefine Jaritz (Direktion) eine besondere Form von Unterricht erleben. Denn neben dem klassischen Chemieunterricht ist an dieser Schule auch Chemielaborunterricht als Pflichtfach mit Notengebung fest im Stundenplan verankert (Abb. 1). Die Schülerinnen und Schüler kommen in den Unterricht, ziehen ihre selbst gekauften Kittel an und erhalten von Frau oder Herrn Professor eine kurze Einführung in das heutige Thema. Die notwendigen Geräte holen sie sich selbstständig aus den Schränken im Chemieraum, die Chemikalien stehen am Lehrertisch zum Abholen bereit – und schon kann es losgehen. Es beeindruckte Katrin Sommer zu sehen, mit welcher Selbstständigkeit und Selbstverständlichkeit die Lernenden experimentiert und protokolliert haben. Das fertige Protokoll wird von der Lehrkraft kommentiert und bewertet, so dass die Lernenden wissen, was sie schon gut machen und was sie noch besser machen können. Dabei wird ein großer Wert auf die Fehlerdiskussion gelegt, denn nicht jedes Experiment gelingt – wie in der Forschung.

Gastdozentur News 1
© Abb. 1: Zu Gast bei der Fachschaft Chemie am Bundesrealgymnasium Carnerigasse Graz: Mag. Isabella Mathwieser; Livia Majcen, B.Ed.; Prof. Dr. Katrin Sommer; Mag. Josefine Jaritz; Andreas Scharpf, M.Ed.; Dr. DI Indira Kopacic (v.l.n.r.)

Im Rahmen des Projektes PiStEn (Über PiStEn | Professional School of Education) nahm Katrin Sommer eine dreiwöchige Gastdozentur an der Uni Graz wahr. Ihr Schwerpunkt war es, die Diversität von und in (außer-)schulischen Lernorten kennenzulernen. Sie war zu Gast bei Prof. Dr. Philipp Spitzer (Fachdidaktik Chemie), der einen Forschungsschwerpunkt im Bereich des außerschulischen Lernens hat.

Am Bundesrealgymnasium Carneri Graz durfte Katrin Sommer auf Einladung von Mag. Josefine Jaritz (Direktion) eine besondere Form von Unterricht erleben. Denn neben dem klassischen Chemieunterricht ist an dieser Schule auch Chemielaborunterricht als Pflichtfach mit Notengebung fest im Stundenplan verankert (Abb. 1). Die Schülerinnen und Schüler kommen in den Unterricht, ziehen ihre selbst gekauften Kittel an und erhalten von Frau oder Herrn Professor eine kurze Einführung in das heutige Thema. Die notwendigen Geräte holen sie sich selbstständig aus den Schränken im Chemieraum, die Chemikalien stehen am Lehrertisch zum Abholen bereit – und schon kann es losgehen. Es beeindruckte Katrin Sommer zu sehen, mit welcher Selbstständigkeit und Selbstverständlichkeit die Lernenden experimentiert und protokolliert haben. Das fertige Protokoll wird von der Lehrkraft kommentiert und bewertet, so dass die Lernenden wissen, was sie schon gut machen und was sie noch besser machen können. Dabei wird ein großer Wert auf die Fehlerdiskussion gelegt, denn nicht jedes Experiment gelingt – wie in der Forschung.


Gastdozentur News 2
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Abb. 2: Schülergruppen beim Experimentieren am Gletscher
Abb. 2: Schülergruppen beim Experimentieren am Gletscher

Neben diesem Besuch am Lernort Schule durfte Katrin Sommer zahlreiche außerschulische Lernorte besuchen. Das Spektrum reichte vom Lehr-Lern-Labor der Montanuniversität Leoben über das Klassenzimmer auf der Alm bis zur Berghofer-Mühle in Fehring, in der auf traditionellem Wege Kürbiskernöl, einem steirischen Exportschlager, hergestellt wird. Höhepunkt war aber die Teilnahme am Outdoor-Schülerlaborprojekt „Wissenschaftswerkstatt Gletscher" (GlacierXperience – GlacierXperience), finanziert von der Kaiserschild-Stiftung. Am Dachsteingletscher haben Schülerinnen und Schüler einer Grazer Schule unter Anleitung von Prof. Dr. Philipp Spitzer und seinem Team Phänomene am Berg und Gletscher untersucht (Abb. 2).

Gastdozentur News 3
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Abb.3: Wasser siedet auf 2.700m bei 91°C
Abb.3: Wasser siedet auf 2.700m bei 91°C

Dieses Projekt lebt bei der Vermittlung von der Authentizität des Lernortes und seinen Bedingungen. So konnten die Schülerinnen und Schüler experimentell erfahren, dass das Wasser auf 2.700m wirklich schon bei 91°C siedet (Abb. 3). Die Primärerfahrung durch das Experiment erweist sich doch immer wieder als motivierend und unverzichtbar.